Cancer Survivors Day, Nachsorge & Leipziger Buchmesse

Und mal wieder ist ein Monat vergangen, bevor ich den versprochenen Eintrag über den Cancer Survivors Day in Berlin gemacht habe 😀 Obwohl ich Ferien hatte, war alles schon wieder so (positiv) stressig in meinem Leben, aber im Moment arbeite ich streng daran, alles ein wenig besser zu ordnen, um nicht mehr so in Stress auszuarten!

Also, zu den zwei Tagen in Berlin: es war schon ziemlich interessant. Meine beste Mama und ich sind gemeinsam hingefahren und haben dort Alex und Patrick aus dem Jung.Schön.Krebs-Buch getroffen. Wir haben Alex‘ und meinen „Juhu-ich-lebe-noch“-Tag und unseren Auftritt auf der Bühne am Vormittag gefeiert. An dem Projekt haben viele engagierte Menschen mitgearbeitet, leider habe ich in dem ganzen Trubel nicht wirklich Zeit gehabt, mich mit vielen zu unterhalten, und auch von den anderen Betroffenen habe ich nicht soviel mitbekommen können, wie ich gerne wollte. Es war ja die erste Veranstaltung dieser Art, die die Deutsche Krebsgesellschaft da auf die Beine gestellt hatte, um das Leben nach dem Krebs als Thema an die Öffentlichkeit zu bringen, weswegen es auch noch Raum zu Verbesserungen gegeben hätte. Aber ich bin froh, dass es eine Initiative wie diese gibt! Krebs wird ja häufig mit Elend und Tod in Verbindung gebracht, und auch wenn diese Assoziationen durchaus ihre Berechtigungen haben, ist es heute noch lange kein Todesurteil mehr. Immer mehr Menschen beginnen, mit und nach dem Krebs zu leben und versuchen, sich den Alltag wieder Stück für Stück zurück zu erkämpfen (wenn ihr meinen Blog bisher gelesen habt, habt ihr ja auch ein Gespür dafür bekommen, wie sich das anfühlen kann…). Zurück zur Veranstaltung: Am Abend gab es dann noch ein Gala-Dinner, so richtig mit Herausputzen und so. Ich war ja schon mega-gespannt wie so etwas abläuft (und ganz verzweifelt, weil sich in meinem Kleiderschrank trotz Bemühungen zur seriösen Identität irgendwie nur zerfetzte Punk-Klamotten befanden?!). Es war dann schon sehr bemerkenswert. Auf der Bühne hat der Modearator Herr Pregizer sich dann wieder alle Mühe gegeben, das Thema und Feeling rüberzubringen (wirklich, der Mann hat sich unermüdlich den ganzen Tag dafür eingesetzt und alles mit soviel Herz rübergebracht!), und auch die Berichte von Betroffenen und die „Du bist kostbar“-Aktion haben wieder sehr viel dazubeigetragen, das ganze lebendig zu gestalten. Trotzdem gab es auch öfters Momente, an denen ich kurz zusammenzucken musste. Wenn sich die Geldgeber oder andere wichtige Leute am Nebentisch beispielsweise sagenhaft respektlos verhalten haben oder Personen, die selbst keine Erfahrung mit dem Thema Krebs hatten, Betroffenen Weisheiten zum positiven Denken aufdrücken wollten (ihr wisst ja, wie allergisch ich auf so etwas reagieren kann…). Im Endeffekt ging es natürlich eher darum, hochrangigen Unterstützern dieser Aktion ein hübsches Ergebnis präsentieren zu können, aber es hatte ab und zu schon einen schalen Beigeschmack. Ich bin dann also mit ziemlich gemischten Gefühlen herausgegangen, trotzdem bin ich schon gespannt, wie der Cancer Survivors Day 2016 gestaltet werden soll – ich glaube diese Aktion hat viel Potenzial! Es war auf jeden Fall mal ganz lehrreich, so etwas hautnah mit zu erleben. Hier noch ein Bild von uns, wie fancy wir ausgesehen haben:

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Eine Woche später musste ich schon wieder zur Nachsorge, und ich bin ziemlich stolz auf mich, dass ich vorher wirklich so ruhig bleiben konnte. Diesmal keine größere Panikattacke oder endloses Rumgewälze im Bett, ich bin fast schon entspannt ins Krankenhaus spaziert. Weil mir in den letzten Wochen oft schwindlig gewesen ist, lassen die Ärzte jetzt sicherheitshalber mal mein Herz checken (mir wurde übrigens gesagt, dass ich das eigentlich hätte jedes Jahr machen sollen – juhu, wieder etwas, was man mir selbst nach Nachfragen nicht erzählt hatte). Sie glauben jedoch erst mal, dass es nichts Ernstes ist, sondern eher dieses typische Unwohlsein dass öfters mal bei jungen Frauen vorkommt. Außerdem haben sie mir nochmal ans Herz gelegt, alles etwas ruhiger angehen zu lassen und mich und meinen Körper mehr zu schonen. Urgh, habe ich zwar nicht so gerne gehört, aber ich versuche mich zu bessern. Das letzte Semester war wirklich ganz schön anstrengend und ich versuche, eine bessere Balance zwischen Arbeit und Ausruhen zu finden – auch wenn es schwierig wird, statt dem Ausgehen nach einem harten Uni-Tag doch einen Couch-Abend einlegen zu müssen (irgendwann muss ich ja auch an die Psycho-Hygiene denken, feiern ist gut für den Geist 😀 ). Aber mein Körper hat da erst mal Vorrang und ich arbeite an mir ^^ Es ist nur so, dass ich selbst in meinen Ferien nicht so häufig zur Ruhe komme. Soviele Leute die ich besuchen mag, soviele Bücher zu lesen, soviele Hobbies zu pflegen – da bleibt nicht so viel Zeit für’s Rumgammeln (wow, und das obwohl ich Student bin ohne große Verpflichtungen – wie soll das erst werden, wenn ich erwachsen werde :D). Letzte Woche zum Beispiel war ja wieder Leipziger Buchmesse, und ich hab mich schon Wochen vorher drauf gefreut wie ein kleines (Tofu)Schnitzel. Ja, ich bin eine dieser Nerds, die da verkleidet im Kostüm des Lieblings-Charakters hingehen 😀 Ich war alle 4 Tage von morgens bis abends dort, und habe jede einzelne Sekunde genossen. Donnerstags waren Barbara Stäcker (eine der Autorinnen des Jung.Schön.Krebs-Buches und Gründungsmitglied von Recover your smile) und meine Freundin Luise dort und haben an einer Gesprächsrunde über junge Erwachsene mit Krebs teilgenommen – war natürlich ein absolutes Muss für mich. Die beiden haben, zusammen mit anderen Experten, die Veranstaltung natürlich wieder ganz seriös gerockt und mein Make-up wäre beinahe durch die Tränchen der Rührung verschmiert worden (haha, was bin ich nur für eine Tussi geworden). Ich habe das komplette Wochenende bei Luise hausen dürfen – anders kann man das gar nicht ausdrücken, so wie meine Freundin Rina und ich die Bude da mit unseren Cosplay-Kostümen blockiert hatten 😀 – und konnte abends immer wieder zu ihr und ihren Freunden nach Hause zurückkehren, was irgendwie ein schönes Gefühl war! Habe Benni von Cancelling Cancer kennengelernt (ich warte immer noch auf meinen Klingelton, Benni xD) und auch sonst viel Spaß gehabt. Über die Buchmesse an sich werd ich jetzt nicht soviel schreiben – das würde in einen mehrseitigen Aufsatz ausarten. Nur soviel: mein kleines Nerd-Fangirl-Herz wurde für die nächsten Wochen befriedigt und ich habe schon wieder Lust, am nächsten Kostüm zu nähen! Ich kam sogar dazu, endlich mein Lolita-Kleid zu tragen. Grob gesagt ist Lolita ein Modestil aus Japan, der sehr verspielt und mädchenhaft ist (eigentlich ist es sehr komplex und vielschichtig, aber ich nehme an, das interessiert euch jetzt eh nicht so brennend 😀 ) – war also mal komplett ungewohnt für mich alte zerrupfte Punkerin, so auszusehen, hat aber großen Spaß gemacht und war sicherlich nicht das letzte Mal. Ja, ich bin gerade in einer Phase, in der ich viele Sachen ausprobiere 😀

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Die Ferien haben sich also mal wieder absolut gelohnt und jetzt sitze ich schon wieder in Wien und starte in das nächste Semester – diesmal hoffentlich stressfreier 😀

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Yuhu, Ferien!

Hallo ihr Lieben,

diesmal wirklich nur ein kurzes Update: mir geht’s wunderbar, in zwei Wochen ist wieder Nachsorge, aber ich fühl mich gut! Außerdem habe ich endlich meine erste Bachelorarbeit geschrieben und genieße jetzt ein bisschen Ferien, bevor das nächste stressige Semester los geht.
Übermorgen, am 24.02., ist ja schon mein fünfter Juhu-ich-lebe-noch-Tag (fünf schon, wtf? Die Zeit vergeht also doch :D), und den darf ich in Berlin beim Cancer Survivor Day verbringen! Ungefähr ab 10 Uhr wird es losgehen, zusammen mit vielen anderen Betroffenen werde ich dann am Hauptbahnhof von meinen Erfahrungen mit dem Krebs berichten. Ich bin schon ganz gespannt 😀 Vor allem auf die kleine Gala am Abend, da muss ich mich tatsächlich mal ernst und seriös verhalten – das wird ein Spaß 😀
Werde euch hinterher berichten, wie es war!
Habt eine wundervolle Woche ❤

Tadaaaaa!

Und hier sind sie, die guten Nachrichten! 😀 Das Ding in meiner Leber scheint wirklich nur eine harmlose kleine Vernarbung zu sein, nichts weiter! Man bin ich froh 😀 Hab zwar versucht mich abzulenken und mir nicht unnötig Sorgen zu machen, aber die letzten Nächte hab ich dann doch ziemlich schlecht geschlafen…Egal, ist ja jetzt vorbei! Jetzt kann die Party weitergehen 😀

Ticking Clocks

Hallo ihr Lieben,

mir geht’s soweit unverändert, nächste Woche steht endlich eine kontrastmittelgestützte Ultraschalluntersuchung an, um endlich zu schauen was da nun in meiner Leber vor sich hin existiert! Im Moment bin ich für meine Verhältnisse noch erstaunlich ruhig und optimistisch. Es bringt mir ja eh nix, mich verrückt zu machen.

(Wow, was für ein Fortschritt!)

Neulich hatte ich mal wieder so einen kurzen, nostalgischen Moment indem man auf sein Leben zurückblickt und sich fragt, was eigentlich passiert ist. (Wow, ich klinge alt. Ich will gar nicht wissen, wie ich bin wenn ich in das Alter für eine Midlife-Crisis komme…)

Habt ihr auch diese Lieder, die, sobald ihr die ersten Takte hört, sofort einen ganzen Ansturm an Gefühlen, Gedanken und Erinnerungen in euch auslösen? Nur die ersten Noten hören, und plötzlich ist man in einer ganz anderen Welt.

Für mich gibt es auch eine handvoll solche Lieder, und neulich habe ich eines davon wieder gehört.
Coldplays „Clocks“ haben wir damals zum Abschluss unserer Abiturfeier gesungen. Auch wenn ich sonst nicht viel mit Popmusik anfangen kann, dieser Song hat mir von Anfange an gefallen. Es hatte damals unglaublich viel Spaß gemacht, ihn einzustudieren und zu singen (auch wenn ich mich daran erinnern kann, das vieles doch eher improvisiert war? :D). Wir waren geschafft von der anstrengenden Prüfungszeit, aber voll Energie und aufgeregter Vorfreude, was uns nun alles im Leben erwarten würde. Dinge, die man bei einem so wichtigen Schritt in die Zukunft nun mal fühlt. Und schon damals, als wir da so in der Aula in unseren festlichen Kleidern standen (ich hatte mir für den Tag extra die Haare nochmal frisch pink gefärbt), stellte ich mir vor wie ich wohl in ein paar Jahren in der Küche meiner Studenten-WG stehen würde, dieses Lied hören und mich ein wenig wehmütig an die schöne Zeit zurück erinnern würde. Ich würde an all meine alten Freunde zurückdenken, die nun über die Welt verstreut leben würden, und an all die schönen Dinge, die ich seitdem erlebt haben würde.
Natürlich habe ich mir mein Leben fest ausgemalt zu diesem Zeitpunkt, und natürlich auch in den schillernsten Farben! Ich würde mit meinen neuen Freunden zusammenleben, kurz vor dem Masterabschluss stehen, soviel Wissen und Erfahrungen gesammelt haben, und mein Leben sowieso total im Griff haben. Ich würde einzigartige Erfahrungen gemacht haben (haha…jaaa. Stimmt ja irgendwie auch.), viel gesehen haben und nochmehr gehört haben, und ich wäre erwachsen geworden, ohne dabei an Unbeschwertheit zu verlieren. Ich würde voller Power und Energie stecken, vor nichts und niemanden mehr Angst haben. Ja, ich war damals vielleicht ein klein bisschen naiv. (Und bin es heute noch, machen wir uns nichts vor ^^)

Nun, und so stand ich dann vor ein paar Tagen tatsächlich in der Küche meiner WG, als im Radio plötzlich dieses Lied gespielt wurde. Und wurde sofort 6 Jahre zurückgeworfen (6 Jahre?! Wtf? Wo ist die Zeit hin?), spürte all die Gedanken und Energien nochmal, die mir damals so durch den Kopf geflossen waren. Wie hatte ich mich damals auf diese nächsten Jahre meines Lebens gefreut. Ich fragte mich, was hätte mein 18jähriges Ich wohl gesagt, wenn es gwusst hätte, was auf es zukommt? Hätte es kampfbereit genickt, „Ich schaffe das!“, oder wäre es nicht viel eher weinend davongelaufen? Will ich die Antwort eigentlich überhaupt wissen? Es macht ja doch keinen Unterschied.
Und dann musste ich, ein wenig bitter, lachen. Ja, Erfahrungen habe ich gemacht, viel gesehen und viel gehört. Es war nicht das, was ich mir damals darunter vorgestellt hatte, und es war erst recht nicht etwas für das ich mich freiwillig entschieden hätte, aber nun ist es ein fester Bestandteil von mir und meinem Leben.
Ich dachte an all meine alten Freunde, die wirklich verstreut übers Land und über die Welt, die aber leider nicht mehr alle am Leben sind. Dieser Punkt hat mir nochmal einen Stich versetzt. Natürlich, der Tod gehört zum Leben dazu, war ich damals so naiv zu denken, dass alles ewig weitergehen würde? Das vielleicht nicht, aber ich hatte angenommen, wir hätten sowieso noch Zeit.
Und bevor ich da wieder so im Selbstmitleid versinken konnte, war da diese neue Stimme in meinem Kopf, die fragte „Und, was hast du alles geschafft seitdem? Was würde dein 18jähriges alter Ego zu all deinen Errungeschaften sagen?“
Und da musste ich lächeln. Ja, ich wohne zusammen mit Freunden, ich studiere ein Fach welches ich von ganzem Herzen liebe, ich habe viel gelernt in den paar Jahren. Ich stehe vielleicht noch nicht komplett auf eigenen Beinen, aber ich habe mir selbst das größte Geschenk machen können, das möglich war: wieder ein normales Leben führen, indem man seine kleinen Hochs und Tiefs hat, indem man gelassen in der Küche stehen und nostalgisch einem alten Lied zuhören kann, ohne in Tränen auszubrechen.

Und was soll ich sagen? Ja, ich bin stolz auf das, was ich geschafft habe. Es mag auf den ersten Blick nicht viel erscheinen, aber ich habe viel Kraft hineininvestiert. Ich habe zwar einiges an Hilfe gebraucht, aber macht das einen Unterschied im Rückblick? Nein, eigentlich nicht, dass Ergebnis ist dasselbe. Außer das ich jetzt noch zusätzlich weiß, dass ich soviele wunderbare Menschen in meinem Umfeld habe, auf die ich mich verlassen kann wenn es hart auf hart kommt.

Mein Leben ist vielleicht nicht so, wie ich es mir damals erträumt hatte, aber es ist das bestmöglichste, was aus diesen Umständen hervorgehen konnte, und dafür bin ich dankbar.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffe dass ich mich nächste Woche dann endlich mit guten Nachrichten melden kann!

Überraschung!

Meine Lieben,

heute melde ich mich mal nur kurz zu Wort, weil ich eigentlich bis zum Hals schon wieder in meiner Bachelor-Arbeit stecke. Ich habe eigentlich auch nur eine kleine Bitte an euch (und wer hätte je gedacht, dass ich das mal sagen würde): schaltet am Samstag 19:05 Uhr mal RTL ein, da sind Barbara, Verena und ich mit Jung.Schön.Krebs bei RTL Explosiv Weekend zu sehen! Wir erzählen über das Buch, über das Leben mit dem Krebs und all die anderen Sachen, die damit zusammenhängen. Der Dreh am Sonntag in München hat sehr viel Spaß gemacht, und ich hoffe der Beitrag wird ebenfalls schön, ich bin jedenfalls schon sehr gespannt 🙂 (Und ein wenig nervös, haha)

rtl explosiv verena und ich

Zwischenstand

Und wieder mal habe ich ein paar wundervolle Monate hinter mir seit dem letzten Eintrag. Die Prüfungszeit war stressig, ich habe wirklich powern müssen beim Lernen, aber das Ganze hat sich gelohnt. Dafür konnte ich danach geradezu himmlische Ferien genießen, Zeit einfach nur für mich. Anfangs habe ich mich zurückgezogen, den ganzen Tag nur gezeichnet und geschrieben, alles rausgelassen was sich in den Wochen vorher angestaut hatte. Das hat gut getan, und danach war ich wieder nur auf Tour und hab Freunde und Familie besucht, Urlaub gemacht, Chemoport ausgebaut, was man halt in den Ferien so macht. Neue Bekannschaften geschlossen, bestehende Freundschaften vertieft, viele neue Leute aus Krebsnetzwerken kennengelernt – etwas, was mich immer und immer wieder in schwierigen Situationen beflügeln wird.

Besonders schön fand ich es, einzigartige Tage mit meiner liebsten Luise zu verbringen, eine Freundin die mir mittlerweile so wichtig geworden ist!

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Wir können immer wunderbar über unsere Ängste und Sorgen reden, und gleichzeitig ist sie genauso herrlich bescheuert wie ich – das passt also! Außerdem kämpft sie einen verdammt zähen und langen Kampf, und manchmal denke ich mir auch so, wow, dagegen klingt meine Geschichte ja fast wie nichts. Was auch blöd ist, denn jeder von uns hat irgendeinen Kampf in seinem Leben auszufechten, und vergleichen und bewerten bringt da auch gar nix. Aber falls ihr Lust habt, ihre wunderbar humorvolle und gleichzeitig brutal ehrliche Art  mitzuverfolgen, mit der sie den Kampf aufnimmt, empfehle ich euch ihren Facebook-Blog: https://www.facebook.com/pages/Chemoelefant-aka-Klopsi-gegen-den-Krebs/678642685516259?fref=ts
Leider gab es in den letzten Wochen aber auch triggernde Momente, die mir sehr ans Herz gingen. Ende August zum Beispiel musste ich ja mal wieder zur Nachsorge, und wie immer hab ich vorher ein bisschen Panik geschoben. Ich hab mich einfach so vor dem Augenblick gefürchtet, in dem die Ärzte doch anrufen und sagen „Frau B., die Ergebnisse waren nicht eindeutig, kommen Sie doch nochmal in die Klinik und wir machen noch ein paar Tests.“ Ich habe immer gesagt: wie soll man sich denn da fühlen? Jeder weiß doch, was damit gemeint ist. Der Krebs ist zurück, aber die können einem das ja schlecht übers Telefon erklären.
Als besagter Anruf dann plötzlich kam, hab ich erst mal nichts gefühlt. Sie meinten, irgendetwas sei in meiner Leber, vermutlich aber nichts Schlimmes, man müsse halt nur mal gucken. Zur Sicherheit. Und Zeit haben wir damit auch, sagte der Arzt am Telefon. Ein paar Stunden später kamen die ersten kleinen Panikanfälle, aber ich versuchte ruhig zu bleiben, denn es sind ja bestimmt nur gutartige Veränderungen, nicht? Bringt nichts, sich jetzt aufzuregen, vor allem wenn die Ärzte selbst sagen dass es Zeit hat.
Als ich am nächsten Tag erfuhr, dass ein besonders humorvoller und tougher Kerl aus unserer Selbsthilfegruppe gestorben war, bin ich endlich ins Loch gefallen. Das ganze Programm – Angst, Wut, Heulen, Panik. Was ist, wenn der ganze Scheiß wieder von vorne anfängt? Ich hab da ehrlich keinen Bock darauf. Das mag sehr profan klingen, aber das war einfach mein erster Gedanke. Ich will nicht. Nicht jetzt, wo sich alles endlich wieder normal anfühlt.
Nach ein paar Tagen beruhigen und ablenken bin ich wieder runtergekommen und ruhiger geworden. Ich war wirklich relaxed, und dachte mir einfach „Egal was wird, im Moment kannst du da gar nix dran ändern.“ Wow, echter Fortschritt für einen trotzigen Angsthasen wie mich.

Trotzdem war ich natürlich nervös, als der Tag der nächsten Untersuchung endlich kam. Hab mich aber mal wieder umsonst verrückt gemacht – der Arzt dort hat erst mal nichts richtig erkennen können (jedenfalls vermute ich das mal, so richtig schien er es nicht mit Kommunikation und Patientengesprächen zu haben…), deswegen ist für Montag jetzt ein MRT angesetzt. Bis jetzt bin ich noch ziemlich gelassen – so wie ich mich kenne, geht die Sache mit dem Ausflippen-wegen-Kleinigkeiten sowieso erst wieder kurz vorher los.

Und bis dahin konzentriere ich mich ja eh erst einmal auf die Uni – die ist nämlich vor ein paar Wochen wieder losgegangen, und ich sitze bereits an meiner ersten Bachelor-Arbeit! Wahnsinnig spannend, aber auch anstrengend. Im Grunde also genau das, was ich wollte 🙂

Motivation

Heute will ich mich mal nur kurz zu Wort melden (haha, „nur kurz“, das sage ich mir immer …), weil ich eigentlich wieder etwas unter Lern- und Zeitdruck stehe. Wie immer versinke ich viel zu schnell in meiner kleinen Bücherwelt und verbringe den ganzen Tag in der Bibliothek oder am Schreibtisch, schließlich stehen die Prüfungen an. Aber ich habe ja gelernt, mir Pausen zu gönnen!

In letzter Zeit bekomme ich hin und wieder sehr nette Briefe und Nachrichten von mir (noch) unbekannten Menschen, so auch wieder letzte Woche. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr mich das immer wieder berührt! So viele liebe Worte, Wünsche und positive Gedanken zu hören trägt mich dann echt durch den ganzen Tag und ich kann nicht aufhören, vor mich hin zu grinsen. Zu wissen, dass es da draussen Menschen gibt, die sich wirklich Zeit und Mühe nehmen, mir zu schreiben, freut mich einfach nur unheimlich. Jede einzelne Zeile bewahre ich mir wie einen Schatz, jeder Glücksbringer wird aufgehängt und wacht über mich. Und wenn es mir doch mal wieder schlechter geht, krame ich sowieso alles wieder hervor, lese es mir durch und meine Stimmung hebt sich automatisch wieder. Es ist schon unglaublich, wieviel Gutes man mit ein paar einfachen ehrlichen Worten bewirken kann. Einfach nur danke an alle, die sich so Gedanken machen, ich nehm euch alle gedanklich in den Arm 🙂

Außerdem hatte ich gestern wieder mal ein Erfolgserlebnis in Sachen „negative Gedanken aushalten.“ Dieses Semester habe ich einen Kurs zur Gesprächsführung, in dem wir viel darüber lernen, wie man am besten mit Menschen spricht, damit sie sich hinterher auch wirklich besser fühlen. Es ist mein neues absolutes Lieblingsfach, und jedes Mal freue ich mich sehr darauf. Gestern hatten wir dann ein 8-stündiges Seminar zum Thema Notfallpsychologie und Krisenintervention, also quasi: wie beruhige ich Menschen, die gerade eine Krise oder ein Trauma erlebt haben. Unser Dozent hatte schon vorher angekündigt, dass es vielleicht „etwas heftiger werden kann“. Wir führen immer viele Rollenspiele durch, um uns in die KlientInnen hineinversetzen zu können und unsere Rolle als TherapeutInnen zu üben. Demenstprechend war ich vorher doch schon etwas nervös – ich kenne mich ja und weiß, wie schnell ich mich von bestimmte Situationen und Gefühle mitreißen lasse. Es war auch wirklich eine Herausforderung – als der Dozent uns dann erzählte, wie ein Trauma sich oft anfühlt, was es für Symptome für Posttraumatische Belastungsstörung gibt und und und, raste mein Herz schon wieder und mir wurde ganz schlecht. Ich war mir nicht sicher, ob ich mir das jetzt wirklich schon zumuten konnte oder ob ich nicht doch lieber abbrechen sollte. Aber das Thema hat mich auch einfach zu sehr in seinen Bann gezogen, es ist einfach viel zu interessant. Ich habe auch megaviel gelernt und war begeistert, aber mit der Zeit fing mein Kopf immer mehr an zu dröhnen und ich konnte mich nicht mehr konzentrieren, die ersten Flashbacks kamen zurück und ich wurde echt nervös… Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass ich jetzt durchhalten will, und statt rauszugehen und mich abzulenken, habe ich mich plötzlich bereit erklärt vor der Klasse in einem Rollenspiel eine traumatisierte junge Frau im Krankenhaus zu spielen (ehrlich, da hab ich mich irgendwie selbst damit überrascht :D). Klingt eigentlich nach ner ziemlich bescheuerten Idee, oder? Sich Hals über Kopf in die Situation reinzustürzen, die einen am meisten an all das Negative erinnert. Aber irgendwie hat es mir total gut getan. Ich habe meine Rolle gut gespielt, und konnte trotzdem im nächsten Moment wieder rausschlüpfen. Ich bin nicht in diesen Spannungen und Gefühlen hängengeblieben, sondern konnte das ganze aus der professionellen Perspektive betrachten. Obwohl ich ja ein „Opfer“ gespielt habe, hatte ich die Kontrolle. Danach habe ich mich leicht und befreit gefühlt, und das hat mich unglaublich motiviert. Manchmal mache ich mir ja schon so meine Gedanken, ob ich wirklich stark genug dafür bin, eine gute Psychologin abzugeben. Aber gestern hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin, und das fühlt sich verdammt gut an!

Oh, ich merke gerade, ich fange schon wieder an rumzuschwafeln (kurz fassen, hmhm), ich sollte dann doch wieder weiterlernen 🙂

Ich wünsche euch allen eine wundervolle neue Woche!

Startschwierigkeiten

Huch, und es ist schon wieder ein Monat rum! Kaum zu glauben, aber die Zeit in Wien verfliegt jetzt viel schneller für mich (und das, obwohl ich nun seit fast 3 Wochen keinen Dresden-Urlaub mehr hatte… für mich als kleines Heimatkind schon eine große Leistung :D).

Die ersten Wochen nach meinen Winterferien hier waren wieder etwas schwierig für mich, und das obwohl mein Freund und zwei gute Freunde mich endlich mal in Wien besucht haben. Kurz bevor wir am zweiten Abend ausgehen wollten, habe ich im Internet erfahren, dass eine junge und sehr liebe Frau aus unserer Sarkomis-Gruppe ganz plötzlich gestorben war. Das hat mich extrem runtergezogen, und ich habe mich erst einmal zurückziehen müssen, um das Ganze zu verarbeiten. Vielleicht ist es etwas komisch, dass mich ihr Tod so verstört hat, immerhin weiß ich ja, dass es nicht immer alle von uns schaffen werden. Aber dazwischen, etwas zu wissen und  etwas zu fühlen ist ja bekanntlich ein Unterschied. Außerdem ging es bei ihr wirklich sehr plötzlich; lange Zeit war wieder alles gut bei ihr, und plötzlich die Diagnose Rezidiv. 3 Wochen später ist es schon passiert. Ich war traurig und geschockt, dass sie nicht mehr bei uns sein kann, dass sie uns nie wieder mit ihrer positiven Art Mut machen wird. Und dann kroch diese riesige Angst in mir hoch; was wenn es dir ähnlich geht? Und dann geht es los mit den negativen Gedanken. Im Grunde genommen ist es mir unangenehm, dieses schreckliche Ereignis gleich wieder auf mich zu beziehen. Wie egozentriert ist das eigentlich? Ich sollte an sie denken, an ihre Familie und ihre Freunde, und plötzlich denke ich schon wieder an mich. Aber wenn einmal wieder die hämische Stimme in meinem Kopf auftaucht – „3 Wochen. 3 Wochen.  Wie gesund wirst du wohl noch in 3 Wochen sein?“ – kann ich kaum noch klare Gedanken fassen. Und wenn ich dann die ganze Zeit darüber nachdenken muss, bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Weil ich schon wieder nur an mich denke, und weil ich doch dankbar sein sollte und mein Leben genießen sollte, statt schon wieder düsteren Gedanken nachzuhängen. Eigentlich ziemlich dämlich, weil ich doch weiß, dass es ok ist, traurig zu sein, und weil ich vor allem weiß, dass sie mir deswegen niemals böse gewesen wäre. Trotzdem tauchen da immer wieder Schuldgefühle auf, auch, weil ich gesund bin, während andere es nicht sind (noch viel dämlicher, ich weiß).

Jedenfalls kamen mal wieder viele dunkle Gedanken zusammen, und ich habe echt ein paar Wochen gebraucht, da wieder rauszukommen. In dieser Zeit hab ich auch total Probleme, mich anderen Leuten darüber anzuvertrauen. Schon komisch, ich leg hier regelmäßig einen Seelen-Striptease vor tausenden fremden Leuten im Internet oder im Buch hin, und dann schaffe ich es in so einer Zeit kaum einmal, zu meiner Familie oder zu meinen Freunden zu gehen und ehrlich zu sagen „Es geht mir gerade nicht gut.“

In den letzten Tagen habe ich dann endlich wieder bessere Laune bekommen, ich habe versucht mich selbst gut zu behandeln. Ich habe sehr viel gezeichnet (für mich immer noch die beste Therapie) und versucht, mich nicht zu verkriechen. Ich glaube, meine Mitbewohner haben bemerkt, dass es mir nicht gut ging, aber wie gesagt, ich habe es nicht geschafft meinen Mund aufzukriegen. Langsam ging es mir dann Stück für Stück besser, bis wir am Wochenende eine riesige WG-Fete geschmissen haben, und das hat mir den letzten Auftrieb gegeben (lustig, wie einen Partys und soziale Interaktionen in schlechten Zeiten so unglaublich anstrengen können, während sie einen Kraft geben wenn es einem gut geht). Gestern habe ich dann meinen Vorsatz, mir selbst Gutes zu tun, umgesetzt und statt den ganzen Tag über meinen Wirtschaftsbüchern zu verbringen (nicht gerade mein Lieblingsfach), mit meinen Mitbewohner auf einer Decke gelegen und Musik gehört und gelacht (irgendwie müssen wir ja das Klischeebild einer Hippie-Kommune bedienen). Ich habe mich wieder aus vollem Herzen freuen können, ohne negative Gedanken im Hinterkopf. Heute habe ich dann gleich gemerkt, wie gut mir das getan hat, ich konnte den ganzen Tag lernen ohne wieder Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwierigkeiten zu bekommen, und jetzt fühle ich mich ruhig und gelassen. Und bin endlich bereit, voll ins Semester durchzustarten 🙂

Ich wünsche euch allen eine wundervolle Woche!

München

Hallo meine Lieben,

eigentlich wollte ich euch gleich nach der Buchpräsentation berichten, wie toll das alles war, aber ihr kennt mich ja… immer verplant und zig andere Sachen im Kopf.

Ich war ziemlich aufgeregt, als ich mit meinen Eltern und meinem Freund endlich in München ankam, und die ganze Bande wiedergetroffen habe. Ich habe mich schon seit Ewigkeiten auf diesen Tag gefreut, und ich muss sagen: er ist noch schöner geworden, als ich mir vorgestellt habe. Wir waren schon um einiges früher da, und so hatten wir Zeit, auch noch andere tolle Frauen aus dem Buch und dem Recover-your-smile-Verein kennenzulernen. Bevor es dann richtig losging, hatten wir auch noch Zeit, ein paar Szenen für ein richtig cooles Projekt zu drehen. Ich kann zwar nicht tanzen, aber ihr kennt mich ja, ich mache gerne jeden Quatsch mit. (Und das mit der seriösen Identität hat sich jetzt ja wohl eh erledigt, würd ich sagen…) Umso erstaunlicher, was für ein tolles Video daraus geworden ist:

Es hat einfach mega-viel Spaß gemacht. Ich weiß gar nicht, was man noch dazu schreiben könnte 😀 Außer eines: Join the Cancer Dancers!

Ja, und dann ging es endlich mit der Präsentation los. Ich habe mir ganz fest vorgenommen, nicht zu heulen, um nicht zu zerstört auszusehen, wenn ich dann mit Alex und Verena auf die Bühne gehen und etwas erzählen sollte. Aber natürlich hat es mich schon nach den ersten paar Sekunden gepackt. Die Videos, die von uns abgespielt worden sind, habe ich bestimmt schon hundert mal gesehen, einfach weil sie so wunderschön sind und mir immer wieder gute Laune bescheren. Aber es war, als hätte ich alles zum ersten Mal gesehen, ich war so gerührt. Die Autorinnen Barbara, Dorothea und Sandra haben von ihren Beweggründen zum Buch gesprochen, danach gab es eine Diskussionsrunde mit einer Ärztin, einer Psychoonkologin und einer anderen Alex, die als Patientin im Buch ebenfalls zu Wort kommt. Das ganze war so spannend, dass ich meine eigene Aufregung schon wieder vergessen hatte. Und schließlich war es soweit, wir drei wurden nach vorne geholt und sollten ein paar Fragen beantworten. Um ehrlich zu sein, hatte ich keine Ahnung, was ich so erzählen sollte. Also hab ich’s gemacht wie immer: einfach drauf losgeredet, was mir so gerade in den Kopf kam. Scheint ganz gut angekommen zu sein, mein Freund war zumindest den Tränen nahe. Das hab ich in 5 Jahren Beziehung nicht geschafft 🙂 Auch Verena und Alex haben mich mal wieder begeistert. Ich hab die beiden so lieb ❤

Danach ging alles irgendwie ganz schnell, es gab noch eine Runde über Brustkrebs, und plötzlich waren wir auch schon auf dem Sektempfang und haben einen Jägermeister nach dem anderen in die Hand gedrückt bekommen … ganz nach meinem Geschmack :)! Die Stimmung war locker und gelöst, und ich hatte Gelegenheit für ein paar Gespräche mit wirklich tollen und wunderbaren Menschen. Ich habe mir nie vorstellen können, dass so viele davon auf einem Haufen sein können. Mein Herz könnte immer noch überquellen vor Liebe und Begeisterung für euch alle!

Einige Leute mag es überraschen, dass eine so gute Stimmung herrscht, wenn uns doch dieser eine Schicksalschlag miteinander verbindet. Für mich ist es jedoch ganz natürlich, dass in solch einer Situation die Lebensfreude überwiegt. Ich bin auf jeden Fall so froh, ein kleiner Teil dieses wunderbaren Projekts zu sein.

Oh je, ich wollte euch eigentlich so detailliert beschreiben, warum mich alles so begeistert und ergriffen hat, aber ich finde einfach nicht die richtigen Worte dafür. Ich zweifle sogar, ob man das überhaupt in Worte fassen könnte, man muss es einfach erlebt haben.

Zum Schluss noch eines meiner neuen Lieblingsfotos, kurz vor der Präsentation aufgenommen (ein dickes Dankeschön an Christian dafür). Wie heißt es, ein Bild sagt mehr als tausend Worte?

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Ein schöner Tag :)

Hui, und schon ist wieder der 24. Februar! Heute habe ich so viele schöne Gründe, um zu feiern. 4 Jahre ist der Tag jetzt schon her, an dem die Ärztin mir mein Röntgenbild gezeigt und von einem Tumor gesprochen hat. 4 Jahre, in denen sich eine Menge für mich verändert hat – und heute sitze ich hier glücklich und gesund und kann mit dem Strahlen einfach nicht aufhören.

Außerdem ist heute auch noch der Erscheinungstag von „Jung Schön Krebs“, und ich muss sagen, ich bin ziemlich begeistert! So viele tolle Menschen, die darin zu Wort kommen. Jeder, der sich in irgendeiner Weise mit Krebs auseinander setzen möchte/ muss, sollte es einmal gelesen haben. Auch Angehörige können sich aus diesem Buch sicher so einiges mitnehmen. Ganz besonders gefällt mir übrigens das Kapitel „Mit-leiden“ mit dem wundervollen Anhang „Wer bitte ist hier krank?! Eine Sammlung von Aussagen und Reaktionen, die Betroffene nie wieder hören wollen“. Haha, echt super. Erinnert mich ein bisschen an die „blöde Sprüche im Krankheitsfall“-Idee, die mein Pa und ich damals immer hatten.

Am 26.02. fahren wir dann übrigens alle zur Buchpräsentation nach München, und ich bin schon sehr aufgeregt, auch die anderen Frauen kennenzulernen, deren Geschichten in diesem Werk stecken.

Naja, eigentlich habe ich noch soviel mehr Gründe, heute mal feiern zu gehen – ich habe Ferien, das Wetter ist schön, und mein Leben ist im Moment auch so richtig super. Ich glaube, ich setz mich jetzt erst mal in den Park und grinse da vor mich hin.

Euch allen wünsche ich heute einen ebenso wundervollen Tag, hoffentlich könnt ihr die schönen Dinge in eurem Leben heute auch etwas genießen!

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